28 Gruppe I. Section I. A. Bergbau.
bergamtsmarkscheider Kilver im Maassstabe von 1: 40000 gefer-tigte Flötzkarte der Saarbrücker Steinkohlenablagerung an,welche gleichfalls publicirt ist, während eine gleiche Karte von dem nie-derschlesischen Steinkohlengebirge nur erst imManuscript aus-gestellt ist, welches bei dem Oberbergamte zu Breslau vom Oberberg-amtsmarkscheider Hörold im Maassstabe von 1:16000 kunstfertighergestellt wurde. Von den Gangverhältnissen des Oberharzes ist eintreffliches Bild durch die von dem, Bergmeister Borchers gefertigteGangkarte geliefert. Von den Braunkohlenablagerungen seinesBezirks hat das Oberbergamt zu Halle eineUebersichtskarte vorgeführt.Elsass-Lothringen ist hier durch eine vom Bergmeister Mosler ange-fertigte Uebersichstkarte im Maassstabe vun 1 : 2 000 000 und mehre Pro-file specieller Lagerstätten vertreten. —Auch in den österreichischenund ungarischen Ausstellungen sind durch Specialkarten und Durch-schnitte die Lagerstätten der einzelnen Gebiete zur Anschauung gebracht.Im Pavillon des Ackerbauministeriums finden sich Uebersichtskartenund Profilkarten des Erzreviers und der geognostischen Verhältnissevon Przibram, des Quecksilbererzvorkommens von Idria, des Revieresvon Raibl, der Braunkohlenablagerung von Häring, ferner die geo-logische Ueber sichtskarte der Erzlagerstätten der südlichen Bukowina.Weiter sind hervorzuheben die geologischeUebersichtskarte vonKärn-thenim Maassstabe von 1: 96 000, sowie die Karte über die Montanindu-strie Kärnthens mit Angabe der Eisenerz-, Bleierz- und Kohlenvorkom-men, die Uebersichtskarte vom Bleiberge im Kärnthner Pavillon; im Pa-villon der k. k. österreichischen Staatseisenbahngesellschaft Uebersichts-karten der Steinkohlenablagerungen von Stejerdorf und Reschitzaim Banat und von Kladno in Böhmen, der Donaudampfschifffahrts-Gesellschaft über die Kohlenablagerung von Fünfkirchen. — DieGangverhältnisse von Cornwall sind durch den österreichisch-ungarischen Viceconsul Broad zur Anschauung gebracht. Es ist nichtmöglich, diese Uebersichtskarten hier alle einzeln aufzuzählen, es magmit dem Gesagten auf diesen wichtigen Theil der MontanaussteUunghingewiesen sein.
Sehr beherzigenswerthe Fingerzeige über die Anfertigung vonmontanistisch-geognostischen Uebersicht- und Detailkarten giebtF. Po-sepny in seinen Studien über die montanistische Kartirung und denvon ihm gefertigten im Pavillon des k. k. Ackerbauministeriums (Raibl)ausgestellten Kartenwerken. Er weist darauf hin, wie alle Kartirungnur auf Grund wirklicher Beobachtung mit Ausschluss der Hypothesegeschehen solle, wie sie an eine genau durchgeführte Triangulation an-zuschliessen habe; er verlangt zur speciellen Uebersicht der Tagesober-fläche äquidistante Horizontalen und zur Verdeutlichung der unterirdi-schen Verhältnisse Profilschnitte in regelmässigen Abständen , endlichTrennung der Detailzeichnungen von den Uebersichtskarten, weil beide