Druckschrift 
2 (1874)
Entstehung
Seite
846
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Gruppe II. Forst- und Landwirtlischaf't.

bim, der Wiener Bienen Züchterverein, Görz, Znaim,Societa apistica Eiva del Lago di Gar da, T y r o 1, Ma-scha u, Böhmen hatten auch ihren guten Antheil am Fort-schritt. Es waren von diesen ausgestellt: Honig, Wachs, Honig-entleerungsmaschinen, Maschinen zur Anfertigung von Stroh-D zier -z o n - Stöcken , bildliche Darstellung der Entwickelung der Biene,Bienenstöcke aus Holz und Stroh, ein Bienenhaus, Bienenzuchtgeräthe,Honigwaben, Drohnenfallen, Mehlkrippe, Weiselburg, Sperrtrichter,Futtertrog, Bienenmesser, Bienenpfeifen, Blasbalg, Maske, Pincette etc.

Die Fortschritte der Bienenzucht in Oesterreich stehen mit denenim deutschen Reiche auf gleicher Stufe.

Es ist sehr anzuerkennen, dass das landwirtschaftliche Ministe-rium in Wien die österreichischen Bienenvereine jährlich mit bedeuten-den Geldmitteln unterstützt.

Nichts die Bienenzucht Betreffendes hatten ausgestellt: Schwe-den, Norwegen, Belgien, Monaco, Griechenland, China,Japan, Guatemala, Nordamerika, Venezuela, Salvador,Brasilien und Persien.

Mit einzelnen'Gegenständen als: Honig, Wachs, Bienenstöcken etc.waren vertreten: Tunis, Marokko, Siam, Uruguay, Chili,Britisch-Indien, Cap der guten Hoffnung, Aegypten,Türkei, England, Dänemark, Russland, Spanien und dieNiederlande.

Frankreich und seine Colonien hatten, wenn auch nicht viel, sichdoch in etwas mehr betheiligt als die obengenannten Länder. DieGegenstände waren: Honig, Wachs, Bienenkörbe aus Stroh, Holz, Ru-then und sonstigem Material geflochten, ferner: Dzierzon-Stöcke,Maschinen zum Auslassen von Honig und Wachs, Schneidelade nebstRähmchenmaschine und sonstige Bienengeräthe, Photographien vonMeliponen, Organe der Biene für das Mikroskop und- Wüstenmanna.

Es ist erfreulich, dass allmälig die Dzierzon -Zucht in Frank-reich mehr Eingang findet. Es hatte bisher den Anschein, dass mandieselbe, trotz aller Vortheile, nicht einführte, weil dieselbe keine fran-zösische, sondern eine deutsche Erfindung war.

Die Schweiz hatte ausgestellt: Sehr schönen Honig, Wachs,

Mobilkästen, Weiselzuchtkästen, Beobachtungsstöcke mit neun Wa-ben. Ein Beobachtungsstock darf, um die Königin rasch zu finden,nur eine Wabe haben, dann gewöhnliche Bienenwohnungen.

Eine Neuerung war an den Rähmchen angebracht, nämlich: Derverlängerte Rähmchentheil, welcher auf den Tragleisten aufliegt unddann von den Bienen stark verkittet wird, war weggelassen und dafüran jeder Seite ein Drahtstift eingeschlagen, welcher also nun auf die