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Gruppe II. Forst- und Lanrlwirthschaft.
Administration de la proprietc de Karlooha de Ja grande duchesse HelenePawlowna de Poltava, deren vortreff liehe Proben eine sehr hohe Cul-tnr- und Fabrikationsstufe bekunden.
Ferner die Flachsfabi’ikenvon Bakarykine in Kholm und
von Jean Mikliaieff zu Kholm, Gouvernement Pskow, welche250 Arbeiter beschäftigt (25 000 Poud Lein),von Simon Ledenstoff zu Yologda,von Charles Tzakkit zu Passenhofen,von Pierre Necteroff freres zu Yelikoe,von Jean Kardokoff zu Kotelnitsch,von E. Vonteimes zu Archangel,von Nikol, von der Veiet zu Pakow.
Schliesslich ist die vom Com'ite de la Bourse de Riga ausge-stellte Collection de marchandises exportes, worunter circa 50 Probenöffentlich gemarkter Flachse und Hanfe mit den betreffenden Markenversehen insofern sehr bemerkenswert!! sind, als die aufgeprägte Markeüber Ursprung, Behandlung und Güte Auskunft giebt, und sich dar-nach das Kaufs- und Verkaufsgeschäft auf dem Weltmarkt regelt.
Diese Marke hat wesentlich dazu beigetragen, der russischen Ge-spinnstfaser ihre Bedeutung auf dem Weltmärkte zu sichern.
Auch Dänemark war in. ein er grossen Sammlung von feinen aberetwas brüchigen Flachsen von 46 bäuerlichen Producenten durch OrionAndersen in Friedrichsborg vertreten.
Frankreich. Obwohl der Flachsbau in Folge des amerikanischenKrieges einen grossen Aufschwung genommen hat, besonders im Nord-osten von Frankreich bis auf 105 455 Ha gestiegen ist (im Südwestenwird nur Winter lein gebaut) und auf dem Weltmarkt eine hervor-ragende Rolle spielt, so waren die französischen Flachse doch nurverhältnissmässig sehr gering vertreten und zwar nur durch M. Pilatde Brebiere (Pas de Calais) und Simon Legrand, ferme de laRigardiere, in Proben von Flachs in Stengeln von allerdings untadel-hafter Beschaffenheit.
In Algier wurde bis vor wenigen Jahren nur sicilianischer weissblühender Flachs für Samengewinnung gebaut, während das Flachs-stroh als Streumaterial Verwendung fand. In neuester Zeit jedoch hat manin der Ebene von Bone und in der Gegend von Philippeville Ver-suche mit Rigaer Lein behufs Gewinnung von Flachsfaser gemacht, undeine Faser erzielt, welche angeblich in den Nrn. 110, 120 nnd 140 ver-spinnbar und in Verwendung zu Damasten, Battisten und Spitzenmit den Flachsen von Belgien und Flandern concurriren soll.