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2 (1874)
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Gruppe II. Forst- und Landwirtschaft.

forstliche Wirtschaft möglich machte. Eine vom Ministerium desInnern vorgelegte Statistique delEgypte gestattete derartige Schlüsseebenfalls nicht, wenn auch sonst deren reicher Inhalt hohes allgemeinwirtschaftlich es Interesse gewährt. Nichtunerwähnt mag hier indesseneine Tabelle bleiben:Anzahl der Bäume und Sträucher in jeder Stadtund Provinz Aegyptens (ausgenommen Gizeh). Handelt es sieh hierauchnicht um Waldbäume, so ist dies wirklich eine weitgehende Statistik;am meisten ist die Palme verbreitet, in 3 429 498 Exemplaren, währenddie anderen Baumarten nur nach Tausenden, höchstens Hunderttausen-den zählen.

23. Persien.

Zwischen anderen Producten, Tabak, Opium, Seide u. s. w., fan-den sich in der persischen Abteilung auch einige Hölzer, meistensunbestimmt, oder wenigstens nur mit Handelsnamen Holz vonTuochka,von Kebudeh u. s. w. Einige spärliche, forstliche Notizen überNutzhölzer enthielt der Specialkatalog. Bei der Baumarmuth derHochebenenist es nur die Platane, welchedurch eigene Dressur(ob Aufastung ?), die man ihr giebt, einen hohen Mittelstamm bildetund vorzügliches Nutz- und Bauholz liefert. Zwei Eschen werden zuFournieren, Prunus mahaleb von Kurdistan zu Weichselröhren ver-arbeitet, Amygdalus orientalis wegen Festigkeit und Silberfarbe zuStöcken. Die Urwälder des Tieflandes und am Kaspischen Meere, anden Abhängen des Elbarz enthalten viele Eichen, Buchen, Cypressen,Ahorne, Wallnuss, Gleditschien, Mimosen u. s. w.,die bei gehörigerrationeller Ausbeute eine gute Zukunft versprechen. Dabei wird unterder RubrikNutzhölzer der in ganz Asien berühmten, persischenConditoreiwaaren aus Zucker, Honig u. s. w. gedacht, deren Fabrikationin Ispahan und Yezd Hunderte von Etablissements beschäftigt.

24. China.

In der chinesischen Abtheilung fanden sich einige Nutzhölzer,namentlich von der Insel Formosa, in Ermangelung jeder richtigenBestimmung konnten sie indessen nur untergeordnetes Interesse ge-währen. Dasselbe gilt von Ceylon.

25. Japan.

Von forstlichen Producten hatte Japan eine Anzahl nicht uninter-essanter Objecte ausgestellt. Prächtige Exemplare von Bambusa indicavon ungewöhnlicher Stärke, bis 17 cm Durchmesser, schöne Nutzhöl-zer , wie Morus japonica , Planera cuspidata, Biospyrus Kaki, Brousso-netia papyrifera etc., waren in grosser Reihe vertreten. Die Gewinnung