A. Forstwirtschaft.
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dras 30 Stück Hölzer, Gummi und Farbstoffe. — Localcomite der ProvinzMysore Hölzer. — Dr. Bidie in Madras Sämereien, Gummi und Farb-stoffe. — Superintendent der Kanonen-Lafettenfabrik zu Madras30 Hölzer. — Superintendent des Centralmuseums zuMadras 30 Höl-zer. — Forstinspection der Provinz B e r a r 18 Stück Hölzer und 6 Gummi.— Forstinspection der Provinz Oude 12 Stück Hölzer. — J. Puckle,Colonel der Provinz Mysore, eipe sebr nette Holzsammlung.
Ebenso, wie für die forstliche Ausstellung Indiens war für die der
Englischen Colonien
der Standpunkt der Forstbenutzung maassgebend gewesen. Sehr schöne,wissenschaftlich interessante Holzsammlungen waren eingesendet vonQueensland, Trinidad, Neuseeland, Victoria und Mauritius.Besondere Anerkennung verdiente hierbei der der neuseeländischen Ab-theilung der Wiener Ausstellung beigegebene, in englischer, deutsche rundfranzösischer Sprache verfasste Specialkatalog, welcher für viele Aus-stellungsobjecte, so auch für die Hölzer manche belehrende Notiz überGebrauch u. s. w. enthielt. Aehnliche Notizen bot der Katalog vonQueensland, verzeichnete indessen mehr Holzarten, als in Wien vor-handen waren.
16. Niederlande,
Die königl. niederländische Regierung hatte eine Partie Stengel,Holz, Rinde, Blätter und einzelneIlauptproducte vonBänmen, Striiuchernvon Java und anderen ostindischen Inseln geliefert, die indessen grüss-tentheils unter das Capitel der Droguen gehörten.
17. Vereinigte Staaten von Nordamerika.
Wohl hätte man von Amerika eine wenigstens einigermaassenentsprechende Ausstellung forstlicher Producte erwarten können, da esan solchen so reich ist, allein das Gebotene war höchst unbedeutend.Erwähnenswerth ist nur eine kleine Sammlung von Nutzhölzern ausdem Staate Indiana von Prof. Cox in Indianapolis, eine dergleichenund von einigen Schnittwaaren von Stewart & Kirkland zu Jacksonim Staate Mississippi. — Eine ganz bedeutende Waldnebennutzunggiebt eine Flechte, sogenanntes Baummoos (Tillandsia usneoides),welche von zweiFirmen in Neworleans, nämlich von J.Raymond undJ. Rykoski, in ziemlichen Quantitäten roh und verarbeitet geliefertworden war. Die Flechte ähnelt, wie auch der Name andeutet, sehrunserer heimischen Gattung Usnea, sie wird einem Röstungsproccssunterzögen, wodurch man die graugrüne Oberhaut entfernt, der ge-trocknete Rest giebt ein Material für Polsterarbeiten, welches dem