Druckschrift 
2 (1874)
Entstehung
Seite
739
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A. Forstwirthsclmft.

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10. Griechenland.

Nur ein forst-wissenschaftliches Unterrichtsmittel hatte Griechen-land zur Ausstellung gesendet, nämlich eine forstbotanische Sammlungdes Professors Theodore Orphanides zu Athen. Alle ursprünglichin Griechenland heimischen und daselbst acclimatisirten, exotischen Höl-zer waren darin vertreten. Die Form der Darstellung war eine ganzvortreffliche, an jedem derartig zugeschnittenen Holzstück, dass manLängs- und Querschnitt polirt und unpolirt erkennen konnte, war seit-lich eine kleine Tafel mit Blättern undBliithen derselben Species unterGlas angebracht. Diese Sammlung gehörte gewiss unter den natur-wissenschaftlichen Sammlungen der Ausstellung mit in die Reihe derbesten, wenn sie auch natürlich uns keinen Schluss auf irgend welcheForstwirthschaft in Griechenland gestattet.

11. Türkei.

Die türkische Regierung hatte eine sehr reiche Holzsammlung aus-gestellt, die vielleicht nicht ganz ohne Interesse für den Holz verarbei-tenden Techniker war, irgend welche Bedeutung in forstlicher Bezie-hung konnte ihr indessen nicht zugesprochen'' werden, denn es fehltennicht bloss alle und jede Erläuterungen dazu, sondern sogar auchdie Namen der Hölzer.

12. Eumänien.

Die forstliche Ausstellung Rumäniens, welche die staatliche Forst-verwaltung unterstützt von einer Anzahl grösserer Grundbesitzer gelie-fert hatte , bestand in einer decorativ sehr schön arrangirten Samm-lung von Scheiben der Hauptholzarton und bewies allerdings, dass manin Rumänien noch starke Bäume besitzt, aber auch nicht mehr vondem dortigen Forstwesen.

13. Belgien.

Belgien war in forstlicher Beziehung so gut wie gar nicht vertre-ten , wenn wir nicht zwei unbedeutende Sammlungen der HolzartenBelgiens von Guerrier und Trouez als eine Vertretung auselienwollen.

14. Frankreich.

Das europäische Frankreich hatte Forstliches nicht zur Ausstel-lung gesendet, dagegen hatten die verschiedenen Colonien zum Theilvortreffliche Sachen geliefert.

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