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Gruppe II. Forst- und Landwirthschai't.
3. Transportanstalten.
Von -der Forst-Verwaltung des Cantons Bern ein Belief aus demkleinen Schlierenthal bei Alpnacli, Unterwalden, mit Drahtseil-riese, hierzu ein Modell dieser höchst interessanten und zweckmässigenKiese mit einem Stück Drahtseil sammt Träger in natürlicher Grössenebst Beschreibung und Zeichnung. Wohl einer der zweckmässigstenDrahtseilriesen, welche es überhaupt giebt. Graubünden hatte ein Mo-dell der früheren Transportanstalt im Schaftobel bei Alveneu miteinem Querprofil des Canals geliefert.
4. Producte der Forsteultur.
Diese waren mit Kecht sehr schwach vertreten, denn die Schweiz istkein Holz exportirenjles Land. Einige Besonanz- und Tischlerhölzeraus den Cantonen Bern und Graubünden mögen Erwähnung finden.Fichte, Lärche, Ahorn und Arve waren vertreten.
5. Druckschriften.
Vom Forstverein war eine ganze Bibliothek, 120 Nummern zäh-lend, der schweizerischen Forstliteratur dieses Jahrhunderts ausgestellt,deren Aufzählung im Einzelnen, noch mehr deren Besprechung hierzu weit führen würde. Gesetzgebung, Statistik und Geschichte, Cubik-tafeln, Vereinsangelegenheiten, forstliche Literatur überhaupt, Vorträgeund Berichte, endlich Zeitschriften waren vertreten. Von letzteren er-scheint gegenwärtig die „Schweizerische Zeitschrift für dasForstwesen“, redigirt von Landolt, W. v. Greyerz und Kopp(Organ des Forstvereins) und „Journal suisse d’economie fo-restiere“, übersetzt von Bertholet u. s. w. Dass hierbei die eid-genössische Forstschule in Zürich vertreten war, versteht sich fast vonselbst.
6. Unterrichtsmittel.
Nicht unerwähnt bleibe ein organologisches Herbarium schweize-rischer Forstpflanzen, enthaltend 82 Arten auf 90 Täfelchen mit 626 Ob-jecten von Professor Menzel in Fluntern. Sehr nett und handlich, dieTäfelchen waren aber doch zu klein.
Viel, und zwar viel Gutes und Lehrreiches bot di% schweizerischeforstliche Ausstellung, reichliches Material zu tage-, ja wochenlangenStudien. Eines musste Jedem in die Augen springen, welcher die