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Gruppe XVIII. Bau- u. Civil-Ingenieurwesen.
einen Flantsche sind zwei stark hakenartige Ansätze gegossen, zwi-schen welche der Flantsch des benachbarten Rohres eingeschoben wird.Zwei schmiedeiserne Keile bilden die Verbindung.
Diese Construction erlaubt eine kleinere Bewegung im horizontalenSinne, ohne die Dichtigkeit des Schlusses zu beeinträchtigen.
Somze Lion zu Brüssel. Verbindung gusseiserner Röh-ren durch Muffen mit Zuhilfenahme eines Gummiringes.Durch entsprechende Ausbildung der Gestalt des Röhrenendes wird esermöglicht, ein im Querschnitt kreisförmig ringförmiges Gummistückbeim Unterschieben des Mulfenendes des benachbarten Rohres in denZwischenraum der Muffe als Dichtung einzubringen, indem der Ringsich in seinem Querschnitt um so flacher ausbreitet, je weiter die Röhrenübereinander geschoben werden. Solche Röhrenverbindungen behalteneine gewisse Beweglichkeit und erfordern. nur kurze Herstellungszeit.Die Firma fertigt dergleichen Röhrenverbindungen in grosser Zahl.
Galasse-Ketin zu Molenbeek-Saint-Jean bei Brüssel: Röhren-verbindungen. Die Enden der Röhren haben weder Muffen nochFlantschen, nur sind an der cylindrischen Oberfläche einige kleine ring-förmige Vertiefungen eingegossen. Ueber die Röhrenenden wird einedoppelt-conische Bleimufle, welche einen der gusseisernen Röhrenwandentsprechenden Vorsprung besitzt, gelegt und über diese Bleimuffewerden wieder zwei schmiedeiserne Ringe geschoben, die angetrieben undversteromt werden.
Die Verbindung ist dicht und erlaubt einige Beweglichkeit, mankann eine einzelne Röhre leicht airswechseln und etwaigen Mängelnleicht abhelfen, da die Dichtungsconstruction aussen liegt.
"Wasserversorgungen für ganze Städte hatten nur Parisund Hamburg ausgestellt.
Wasserversorgung der Stadt Paris.
Paris ist bisher aus verschiedenen Leitungen, doch unvollkommenund ungenügend versorgt gewesen. In neuerer Zeit hat diese Stadtjedoch sehr ausgedehnte Arbeiten unternommen, um von den Quellen-gebieten entfernter Flüsse eine grosse Menge reinen und gesunden Wassersherbeizuleiten, so dass in Kurzem Paris zu den am besten versorgtengrossen Städten zählen wird. Die Administration von Paris hatte ineiner Menge von Zeichnungen, Photographien, Modellen und Beschrei-bungen den Betrieb ihrer Wasserversorgung ausgestellt. Zu den älteren,jedoch jetzt theils neu gebauten, theils verbesserten Anlagen gehört diePumpmaschine zu St. Maur, durch welche in 24 Stunden etwa4000 cbm Wasser der Marne in das Bassin von Menilmontant 75 mhoch gehoben wird. Die Pumpen werden durch mehrere Girard’sche