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Gruppe XIII. Maschinenwesen u. Transportmittel.
und die Feder schliesst das Ventil. Der Moment der Auslösung wirdin aus der Skizze ersichtlicher Weise durch den Regulator bestimmt,indem derselbe durch einen Winkelhebel die Lage des Drehpunktesfür den Hebel h verändert. Die Steuerung ist ausserordentlich einfachund gedrängt und vermeidet namentlich auch jeden schädlichen Stossauf den Regulator.
Fig. 4.
Wesentlich complicirter als die gebräuchliche Corliss-Steuerung,allerdings in Gedanke und Ausführung recht elegant, ist der Steuerungs-mechanismus der Maschine von Wannieck 1 ) in Brünn (Patent Wan-nieck-K öppn er).
Wie schon oben kurz angedeutet, liegt dieser Steuerung derGedanke zu Grunde, die Auslösung innerhalb eines wesentlich grösse-ren Winkels zu ermöglichen, um so je nach Bedürfniss mit geringe-rer oder grösserer Expansion arbeiten, d. h. innerhalb weiter Grenzendie Betriebskraft beliebig vergrössern oder verringern zu können. Beider gebräuchlichen Corlisssteuernng ist dies bekanntlich nur innerhalbsehr enger Grenzen (0 bis 0'4, mit einiger Sicherheit sogar nur bis 3 /sCylinderfüllung) möglich; und doch wäre eine solche Variabilität für mancheFälle sehr erwünscht, namentlich für alle die Branchen, welche häufigwechselnden Conjuncturen unterworfen) um zu gewissen Zeiten mit ver-doppelten Kräften arbeiten zu können.
Denken wir uns wieder, Fig. 5, eine gewöhnliche Corliss-Steuerung,so haben wir bereits oben gesehen, dass eine Auslösung bloss möglichinnerhalb des Winkels EOe". Erfolgt dieselbe innerhalb dieses Winkelsnicht, so findet sie für den betreffenden Hub überhaupt nicht statt, dieKlinke bleibt vielmehr auch während des Rückganges der Steuerscheibein ihrer Stellung, und es wird folglich das Ventil erst geschlossen inder zn E symmetrischen Stellung E'; die Maschine arbeitet währenddes ganzen Winkels EOE 1 mit vollem Druck, also sehr geringer Ex-pansion. Wäre es nun möglich, ebenso wie auf dem Vorgänge dfer
x ) Zeichnung und Beschreibung Engineering XV, p. 375.