Sechstes Capitel.
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kungen einer anderweitig entstandenen Nerven-schwache auf die Imagination; und diese Melan-kolie hatte wahrscheinlich unter den übrigen Ursa-chen , wieder den größten Antheil an der Nerven-krankheit dieses Genuesers.
Die Feder würde mir aus den Händen fallen»wenn ich die fthauderichte Geschichte einer religiö-sen Melankolie erzählen sollte, die ein in Hanno-ver noch lebender aber unbekannter Mann vonguter Herkunft, bey Armuth und Hunger undMangel an allen Lebensbedürfnissen hat. Schre-cke» des Todes überfielen mich als ich ihn spre-chen hörte. Es ist unmöglich sich die Geschich-te seiner Leiden nur zu denken, ohne daß einemdabey das Mark in den Beinen zittert. Wennich mir den tiefsten Abgrund der Hölle vorstelle,so konnte es doch da unmöglich solche Qua-len geben, wie dieser arme Mann in Hannoverleidet.
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