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1 (1785)
Entstehung
Seite
103
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Drittes Capitel.

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und schadenfroh wachsen sie auf. Sie belauschenaus ihre» finstern Löchern die Welt, ohne jemalszu verstehen, was darum vorgeht; oder laufenkochend aus derselben weg, wie jener, der dieMenschen floh, damit sie ihm seine gläserne Nasenicht zerbrechen. Schwache der Vernunft machtihre Imagination lebhaft, feurig und fliegsam;und werden sie auch in der Einsamkeit die größ-ten Narren, so sind sie doch in derselben glücklich,wenn es in ihren Köpfen nur immer ungestörtrappelt, faselt und spukt.

Den Trieb zur Einsamkeit aus allen bis bis-her angebrachten Gründen werden gewiß diejeni-gen verstehen, von denen ich verstanden seyu will.Aber es giebt auch vorgebliche Ursachen und Be-weggründe dieses Triebes, aus Liebe zur Mode,aus Ehrsucht, Faulheit, Wollust, Heuchele»),Begierde, alte Sünden abzukaufen und neue z«begehen.

Leute von Stande ziehen in die Einsamkeit,der Mode wegen. Diese will, daß am Anfang