Drittes Cüpitel.
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glücklich; alle seine Feinde überwunden; alle seine-Absichten erreicht; er war nur neun und fünfzigJahr alt, aber kränklich. Dieß machte ihm dieErfüllung seiner Pflichten schwer, und brachte ihnauf den Entschluß, den Uebcrrest seiner Tage ingeehrter Ruhe zuzubringcn, seinen Ruhm nichtmehr dem Glücke zu überlassen, und jungem undthatigern Gehülfen sein Reich. In einer weitenEbene bey Nicomedien setzte er sich auf einen ho-hen Thron, und erbfnete in einer Rede voll Ver-nunft und Würde seinen Entschluß dem Volke undder Armee; und so bald er den Purpur abgegebenhatte, entwich er der ihn anstaunenden Menge ineinem bedeckten Wagen, in dem er durch die StadtNicomedien fuhr, und begab sich dann gleich vonda nach seiner längst gewählten Einsamkeit zu Sa-lon» in Dalmatien. Diocletian, der von unedlerHerkunft sich bis zur Kaiserwürde geschwungen,lebte zn Salona noch neun Jahre, nachdem eraus Vernunft den Thron verlassen, und, wie esscheint, mit Vergnügen. Er genoß eine langeZeit die Hochachtung der Nachfolger seiner Hcrr-D 3 sckaft