Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
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Fall, und es scheint mir ganz ausser allem Zweifel zuseyn, daß die Braunstein-Gebilde unserer Brauneisenstein-Gänge gleichzeitig mit Lepidokrokit und Pyrosiderik dieneuesten Ausscheidungen sind. Auf der Grube Nord-Helle bei Silbach im Herzogthum Westphalen,wo während des Betriebs der Silbacher Eisenhüttedurch das Großherzvglich Hessische Gouvernement, einBrauneisenstein-Gang, welcher im Grauwacken- und Ue-bcrgangsthonschiefer-Gebirge mit einigen untergeordnetenGrünstein-Lagern aufsetzt, abgebaut wurde, fand ichsehr vielen «ad schonen Lepidokrokit cinbrechend, undhielt davon eine sehr merkwürdige Suitensammlung aus,welch« sich nun in der hiesigen Kbnigl. Sammlung ausgestelltbefindet. Nicht allein in einzeln Knospen ausge-wachsen auf dem Brauneisenstein fand sich hier der Le-pidokrokit, sondern auch sehr häufig mir Wad, Man-ganocker und Schwarz-Manganerz in dünnen Lamel-len wechselnd in einem und demselben Stücke, gleichsamwie geschichtet, und im Querbruche bandartig gestreift.Deutlich sieht man an einzelne» Stücken des Nord-heller faserigen Brauneisensteins, wie einzelne Fasernaus Lepidokrokit, andere auS Brauneisenstein bestehen,und also bunte Sterne bilden."

Wegen der übrigen von Uli mann nicht angeführ-ten Fundorte des Lepidokrokits bemerke ich, daß HerrBergrath Schmidt der Meinung ist, alle hiesige Braun-eisenstein - Gänge enthielten ihn, er sey nur früher oderspäter gefunden worden, oder werde sich noch finden.Die mir bekannten und vonUllmann nicht angeführtenFundorte des Lepidokrokits, welche Sie zu erfahrenwünschen, sind folgende:"