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Fall, und es scheint mir ganz ausser allem Zweifel zuseyn, daß die Braunstein-Gebilde unserer Brauneisenstein-Gänge gleichzeitig mit Lepidokrokit und Pyrosiderik dieneuesten Ausscheidungen sind. — Auf der Grube Nord-Helle bei Silbach im Herzogthum Westphalen,wo während des Betriebs der Silbacher Eisenhüttedurch das Großherzvglich Hessische Gouvernement, einBrauneisenstein-Gang, welcher im Grauwacken- und Ue-bcrgangsthonschiefer-Gebirge mit einigen untergeordnetenGrünstein-Lagern aufsetzt, abgebaut wurde, fand ichsehr vielen «ad schonen Lepidokrokit cinbrechend, undhielt davon eine sehr merkwürdige Suitensammlung aus,welch« sich nun in der hiesigen Kbnigl. Sammlung ausgestelltbefindet. — Nicht allein in einzeln Knospen ausge-wachsen auf dem Brauneisenstein fand sich hier der Le-pidokrokit, sondern auch sehr häufig mir Wad, Man-ganocker und Schwarz-Manganerz in dünnen Lamel-len wechselnd in einem und demselben Stücke, gleichsamwie geschichtet, und im Querbruche bandartig gestreift.Deutlich sieht man an einzelne» Stücken des Nord-heller faserigen Brauneisensteins, wie einzelne Fasernaus Lepidokrokit, andere auS Brauneisenstein bestehen,und also bunte Sterne bilden."
„Wegen der übrigen von Uli mann nicht angeführ-ten Fundorte des Lepidokrokits bemerke ich, daß HerrBergrath Schmidt der Meinung ist, alle hiesige Braun-eisenstein - Gänge enthielten ihn, er sey nur früher oderspäter gefunden worden, oder werde sich noch finden.Die mir bekannten und vonUllmann nicht angeführtenFundorte des Lepidokrokits, welche Sie zu erfahrenwünschen, sind folgende:"