Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
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DasStollberger Lager ist nicht so «ich an Blei,Eise» und Galmei, als die übrigen. Man kennt ausObigem schon die kleine Jeche Mariaberg bei Bran-deburg , einige alte Spuren von Gräberei zwi-schen dieser und Schleckheim, eine große Pjngevor Busbach, am Pichels-Haus und alten- Stollen ^genannt, swo ein dem Altenberge beiMvresnet ähnliches konzentrirtes Nestwerk, nur in klei-uerm Maasstabe gelegen haben muß) und das List er-st ld zwischen Busbach und Stollberg. Meistensist es reiner dichter blauer Kalkstein in Bänken brechend,daher starke Benutzung zu Hausteinen, als Trögen,Thür- und Fenstergewänden, Grabmählern und dergl.

Das Erzvorkommen findet nur an seinem Liegendenstatt, wo mergelartiges Gestein, bald stärker bald schwä-cher, sich zwischen dem dichten Kalk und dem Grauwa-ckenschiefer hinzieht. Der kleine Felsen desselben vor Bus-bach enthielt viele, oft fußlange, Hippuriten. Auchdstlich von Stollberg auf der Höhe des Taufentertheilt sich das Lager in reinen und mergeligen Kalk, undgewährt den zweifachen Nutzen, Haustein- und Vlei-»nit Galmeigewinnung.

Wenn die noch nicht als unwiderleglich ausgespro-chene Angabe richtig ist, daß nämlich die Sattelflügel vonStollberg und Binsfelderhammer bei Hasten-rath völlig schließen, und der Kalk von Bernhards-hammer sich über Gressenich zum Dichter- oderMa usbache r-Lager wende, und mit einem Theiledesselben die Mulde schließe, so folgt, daß sich das Kie-selgebirge oberhalb Binsfelderhammer gegen NordenÜberschläge und hier denStollberger Kalkdecke, nichtden Grauwackenschiefer in der Mausbacher Mulde;