304
Man folge jetzt von Aachen aus dem Laufe derWorm. Sie geh» nordöstlich bis Haaren, wendetsich dann an dem aufsteigenden Lande, und gehr mehroder weniger nördlich durch ein schmales Thal mit starkansteigenden, zum Theil schroffen Ufern von 20 bis 28Lachter Höhe. Das recht« Ufer bei Haaren ist ein«Fortsetzung des Bergzuges vom Kalkberge bei Eilen-de r f het; das link« steigt aus der Tiefe des Kesselsvon Aachen aus und schließt denselben in Verbindungmit den Haarener und Laurenzberger Höhen.Die Ränder dieses Kessels stehen nach jedem Durchmes-ser sich eine Meile gegenüber, aber die Tiefe dehnt sichaus Ost nach West, von Haaren bis an den Fuß deswestlichen Bergzuges Stunden, von Süd nach Nordnur s/q Stunden. Mitten in dieser Tiefe steht der Laus-berg als ein freier nach alle» Seiten steil abfallender,auf Grauwacke ruhender Bergrücken.
Was in Aachen unter der Adelbertskirche ansteht,ist zwar Grauwacken- oder mehr Thonschiefer, allein wassich bei Haaren zeigt, und streichend vomLausbergherkommt, gehört der Grauwacke an.
Der Abfluß aus dem AachenerKessel geht durchdas Wormthal. Die ansangenden Ufer desselben beste-hen bei der Wolfs für therMü hl e aus dichtem Quarz-sandsteine, wie er an den bisher berührten Punkten imUebergangsgebirge schon öfters vvrgekommen ist. Dochwird er nicht wieder zum dichten Kieselfels, sondern be-hält unter manchen Veränderungen einen Karakter, derzwischen der seinen gemeinen Grauwacke und dem feinenKohlensandsteine das Mittel hält; er wird auch wei-terhin zwischen den Steinkohlen nicht grobkörnig, lmdzeigt sich immer sehr fest. Die Farbe ist licht- und