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1 (1822)
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sche Vorkommen desselben findet nur dorr im Tbon-schiefer- und Grauwacken-Gebirge statt, wo Letzteresvon der goldführenden Porphyr-Formation begrenzt wird.<oergl. von Leonhard'» Handb. einer allg. topvgraph.Min. I. Franks. 1805. S. 371.)

Um so interessanter dürften daher die nachfolgendenNachrichten über das Vorkommen von gediegen Gold imThonschiefer, und Grauwacken-Terrain der Mvsel-gegend seyn, wenn auch dabei noch Manches sehr prob-lematisch ist und dessen nähere Ermittelung der Folgezeitüberlassen bleiben must.

Bei Gelegenheit einer amtlichen Reise zu Ende 1817brachte ich zu Bern kafiel in Erfahrung, daß ein klei-ner Bach, Goldbach genannt, der bei dem Dorf«Andel, im Kreise Bernkastel, eine Viertelstunde süd-westlich von diesem Kreisorte, in die Mosel mündet,wirklich goldführend seyn soll; zu verschiedenen Zeiten,besonders aber nach Ueberschwemmungen, und unter an-dern namentlich in den den Jahren 1804 und 1809,habe man darinn Stückchen gediegen Gold zum Tbeilvon bedeutender Grösse (mehrere Dukaten an Werth)gefunden.

Diese und andere die Sache bestättigende Aussagenwurden mir häufig und zwar von vielen glaubwürdigenund unterrichteten Leuten mit dem Bemerken wiederholt,daß sie Stückchen dieses Goldes in Händen gehabt hätten,und daß vieles davon an Goldschmiede verkauft wordensey. An der Wahrheit der Sache war daher nicht zuzweifeln.

Da es ferner verlautete, der vormalige Landesherr,KarlTheodor, Kurfürst zur Pfalz, habe Wäschversuchein dem Gvldbache veranstalten lassen, so wurde zu-