all« scheinbare Ordnung. Bald ist auch der Schichten-Wechsel in demselben durch verschiedene Färbungen ange-deuret; rothe Schichren wechseln mir weißen und grün-lichen.
Vorzüglich schbn ausgeschlossen durch unterirdischeSteinbruchs-Gewinnungen erscheint das Konglomerat amOfenkulrrberge, welcher das nördliche Gehänge derWolkenburg bildet. Das reinere ziemlich gleichförmiggemengte Konglomerat wird in den Weingegenden Back-vfenstein genannt. Es ist ein dem Feuer stark widerste-hendes Gestein, daher es vorzüglich zur Konstruktion vonBacköfen, Heerde» u. dergl. verwendet wird, auch machtman große vierseitige Tröge oder Särge daraus, zumBehuf« der Stall-Fütterung.
Merkwürdiger aber als dieses Konglomerat selbst,sind einige im vorigen Jahre von uns darin aufgefunde-ne Gang - Bildungen. Dieselben sollen hier folgend ein-zeln aufgeführt und näher beschrieben werden.
1. Wenn man zwischen Nieder-DollendorfundKönigswinter und zwar näher dem letztgenanntenOrre aufwärts in das Gebirge demjenigen Bache folgt,welcher hier die Straße schneidet, und sich in den Rheinergießt, so gelangt man, nach einer kleinen Viertelstun-de, zu einem Maierhofe, Wintermüh len Hof genannt.Von dort aus steigt ein Hohlweg im Thal« etwas an,und zeigt an seinen Wänden zur Rechten des Weges zu-erst Basalt ln unvollkommen kugelig abgesonde tcn Stü-cken, dessen Lagerungs-Verhältnisse sich nicht genau er-mitteln lassen, der aber vielleicht gangförmig,'m Konglo-merate aufsetzen möchte. Neben diesem Basalte, welchersich besonders durch die ausgezeichneten in ihm eingewach-sen verkommenden Stücke von meist violblauem Basalt-