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Wir besuchten diesen Herrlichen gevgnvstischen Fundin der Pfingstwvche dieses Jahres, i» Begleitung des5)errn Professors G o l d fu ß und einiger jungen Geoguosten.
Wenn nian von Bon» aus die vulkanische Eifelbereisen will, so ist es wohl am zweckmäßigsten, seinenWeg über Meckenheim nach Altenahr an der Ahrund von hier auS nach dem Städtchen Adenau zu neh-men. Bon Altenahr (sechs Stunden von Bonn) ver-folgt man noch einige Stunde» aufwärts das pittoreskeAhrrhal. Allenthalben findet man hier das ausgezeich-neteste Grauwackengebirge, und nichts berechtigt zu derBermuthung, in dieser Gegend des Thales irgend Trapp-gebirgsarten zu treffen. Die Straße führt auf dem lin-ken Ahrufer; um zu dem gedachten Basaltgange zugelange», muß man aber den Fluß bei dem Dorfe Liers(zwei starke Stunden von Altenahr) passire». DasDorf liegt im Busen eines mit dem Ahrthale sich verbin-denden Seitenrhales. Gerade dorr, wo sich dieses Sei-renthal an das Hauptthal anschließt, und wo sich alsFolge dieser Verbindung der Gebirgszug wendet, erscheinteine rundliche Ausbucht des sich ziemlich bedeutend erhe-benden Grauwackengebirges. Dieses ist die Stelle desnäher zu erwähnenden, sehr beschränkten» Basaltvorkom-mens. Mit dem Namen Kvrnsteinchen bczeichneteman uns diesen Punkt.
Ließen sich die Lagerungsverhältm'ffe dieses Basaltesund insbesondere seiue Begrenzung mir dem Grauwacken-gcbirge nicht genau ermitteln, so würde man seine Masse,bei dem ersten Anblicke -ihrer oberflächigeu Verbreitungüber jenem Gebirge, gerne als eine schildförmige Anla-gerung betrachten wollen.