Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
93
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auch diesen Lavastrom erwähnt. Was die von demselbenSchriftsteller bei dieser Gelegenheit mitgetheilte Siruationbetrifft, so gilt davon, in Vergleich zn der Situation des-selben Berges vom Herrn St eng el, eben dasjenige, waswir oben S- 81 u. 82 von beiden Situationen des Mosen-bergs erwähnt haben." N.

Der bemeldcte Berg liegt Gerolstein gegenüberund überrascht den Wanderer durch seine pittoresken, stei-len Felsenwände auf der Südost- Süd- und Westseite.Dirse Felsen bestehen aus Kalkstein, den ich, weil manihn von der Stahlhütte auS überNvhn, Kerpen,Rockes kill bis über Gerolstein ziemlich zusammen-hängend verfolgen kann, und auch die Versteinerungen sichgleich bleiben, für Uebergangskalk um so mehr halten muß,als in nicht großer Entfernung nördlich der K a sse I b urgan der Kill der Grauwackenschiefer sich zeigt, welcherdem Kalke zur Sohle dient, obgleich eine Verschiedenheitin der Farbe am Fuß des bemeldeten Berges zwischenKasselburg und Gerolstein und an dem obernRande desselben auf zwei Formationen hinzudeutcn scheint,ohne daß eine abweichende Lagerung von mir bemerkt wer-de» konnte.

..Steininger glaubt auch (vergl. dessen erloscheneVulkane, S. 18 f.1 daß hier und a» andxrn Orten derEifel zwei Formationen des Kalks zusammen und über-einander gelagert vorkamen.Ueberall," sagt er, ,,wonun der ältere Kalk mit dem neuern ,'n Berührung kommt,,.gehen sie einander über; das Wasser, welches den zwei-ten mit sich führte, konnte auch noch, ehe es ihn abzu-setzcn ans,eng, auf den erstem verändernd und auflösendwirken. Selbst die Versteinerungen des älter» Kalkswurde» angegnffen, und wenn man nicht von ihren Gat-