Eilftes Capitel. 255
einer Laufbahn, die man der beständigen Läute-rung und Erhöhung solcher Gesinnungen widmet,jede Gott im Stillen geweihte Stunde, jede-innige Aufheben unserer Hände zu Ihm, ihreWirkung »n der Ewigkeit.
Alle Sehnsucht nach dem Vergänglichen ver-schwindet, wenn man doch zuweilen den kühnenGedanken wagt, daß der scbon hier erlangte Zu-stand einer fortvaurenden Zufriedenheit und desharschenden Veranügtteyns unserer Seele wahr-scheinlich auch einige Analogie mtt den Freudender Ewigkeit habe. Die höchste Freyheit alleszu tbun und zu seyn was wir wollen, weil wirim Himmel, diesem Lande der Gelindigkeit undder Freundschaft, nicbiS Unrechtes wollen kön/nen; ein Leben voll Unschuld , wenn wir sevnwerden, wie diese Dnolein; das Ende allesStückwerks von Erkenntniß in Liebe: die Recht-fertigung aller Wege der Fürsebung; das zwei-fellos» Vertrauen in Gott: der ewige Umgangmit denen die hier unsere Seele liebte r dieß sind
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