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4 (1785)
Entstehung
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247
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Eilftes Capltel.

alle Hindernisse dieses innern Frieden- zu der-Nichten, und der Welt ihren Sieg m allem zuentreiffen, so ist doch der Gedanke, Gon alle-aufzuopfern, groß, und bey einem feurigen gu»len Herzen, sehr natürlich. Warum sind wirpoch so oft unzufrieden und elend, warum müs-sen wir noch so oft über Mangel von Freudeund Glückseligkeit klagen, als eben darum,weil wir uns durch den Schein der Dinge tiu<schen lassen, weil die Sinnlichkeit noch so oftüber unsere Vernunft herrschet, weil wir nochso oft betrügliche und flüchtige Güter und Der«gnügungen den wesentlichsten und dauerhaftesteuVorzügen und Seligkeiten verziehen; also, miteinem Worte, weil wir nicht fromm sind.

Einer frommen Einsamkeit viele der Stun-den zu widmen, die andere auf leere Zer-streuungen verwenden, ist darum edel, undPflicht. Aber die Grimmigkeit deS Einsamenmuß nicht Schwärknercy seyn; sie muß nicht alleMenschenvernunft ausstossen; muß nicht dunkeleEmpfindungen, spielende Gefühle, und sinnli-

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