Druckschrift 
4 (1785)
Entstehung
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Ueber die Einsamkeit,

in rühmloser Untätigkeit seine Zeit mit demPastor und dem Amtschreibrr auf der Nachbar-schaft verschnacket, und lieber von der Welt der«geffen seyn will als beschimpfet.

Feurigere und mannhastereE Köpfe habensich jedoch, unter gleichen Umstanden, auch imAlter, an ihre Zeitgenossen nicht gekehrct. Siegrenzen abseite. Aber sie waren in der Abson-derung von der Welt noch grösser, als in denTagen ihrer Jugend (*). Die größten MännerdeS Altertums, sagt Pope, blendeten undtrichteren am meisten in der Einsamkeit, inder Verbannung, im Tode; oder vielmehr sieblendeten nicht; denn alsdann taten sie ammeisten Gutes, indem sie ihr Licht den Menschenmitthciltrn.

Das that Rousseau. Es ist doch Etwas, sagt Er,wenn man den Menschen durch sein Leben zeigt,wie sie alle seyn sollten. Es ist doch etwas,wenn man nicht genug Kräfte und Gesundheit

hat,

(*) To ipso xrsrkulg'ÄMr,. guoä non vllübzmur.