Eilftes Capitel. 3^
Gedankenrausch, in dem er mit reihenden Bildernsich umgeben sieht, in dem sein Herz trunken istvon angenehmer Empfindung.
Mit einer schönen Imagination wäre man ineinem dunkeln Kerker glücklicher, als ohne Ima-gination in der herrlichsten Gegend. Aber auchohne diese glückliche Imagination wirket doch dieblosse Stille des Landlebens, nur der Anblick derHeuerndte, Wunder der Ruhe im Herzen. Achwie oft ist die Glut der Freude in weiblichen Her-zen verloschen, und doch erfährt die gute leiden-de Seele, was der zauberische Anblick der Freu-den des Landmanns vermag, und wie leicht mansich mit ihm freuet; mit welcher Freyheit, mit
wel-
Monat trat Er, mit der schönsten Gesichtsfarbe,vollkommen gesund, freudig, und rasch, in meineStube in Hannover. Als er mir die Leichtigkeitseiner Glieder, nach der Cur in Pfeffers beschreibenwollte, bediente Er sich jener Worte, die ich nievergesse, und die ich deswegen auch hier aufhebe:jeder Schritt schien mir rn kurz!