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Ueber die Einsamkeit.
So wirket jede erhabene, und jede schöne Aus-sicht , auf verschiedene Weise in das Herz, baldschreckhaft und schaucrigt, bald sanft und liebevoll,und mit der edelsten Ausbreitung, und immerdurch erhöhtes Selbstgefühl.
Aber man darf sich, um solche Gefühle imHerzen zu erregen, nicht hinzaubern lassen nachden einsamen Oertern der Schweitz und Italiens.Jeder Deutscher, der auch nicht, wie Kleist, aufdie poetische Dilderjagd geht, sondern nur geruhigmit seiner Büchse durch die Berge schlendert, wirderfahren, wie viel der Anblick der Natur durch dieImagination in das Herz vermag. Wirft er sichauch nicht in die Unermeßlichkeit aller Wesen, umsie durchzudenken, und durchzustchten; glaubt Er,mit seiner Büchse, auch nicht Herr und Meisterder Natur zu seyn, und Schöpfer und Zerstörers
hat
Lene Gegend von Albano kam, wollte sie für ihregeistreichen Reisegcferten, das Entzücken das ihrdiese Anssicht erregte, in Worte fassen, vcrlohr dirStimme, und blieb für einige Lage sprachlos.