Druckschrift 
3 (1785)
Entstehung
Seite
377
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Zehntes Capirel.

Tüchcrcensur in Zürich», ei» Haupt der Republik,verbot in Zürich den Druck von Lavaters Schwei»tzerliedern, aus dem feinen Grunde: man müsseden alten Mist nicht aufwärmen! Und doch schriebkein Dichter Griechenlands warmer und cindrin-gender für sein Vaterland, als Lavater für dieAa 5 Schrveitz.

Worurtheile hatte, von ihrem Unzrund zu überführen.Der Französische Ambassador hielt Liese Gesellschaft füreine beständige Csnsxirativn gegeü die Eingriffe derFranzösische» Macht in der Schweitz. Die Häupterder arjstvcrakischcn Cantone, glaubten Liese Gesellschaftverbreite republikanische Grundsätze. Die Cakholikc»wähnten, diese Gesellschaft denke auf nichts, als aufden Umsturz der calhvlischcn Religion- Alle Dumm-köpfe schrycn gegen dieselbe Zeter und Mord, weil siesich einbildeten, alle Mitglieder der Schintznacher Ge-sellschaft sexen witzige Köpft, und Ge'.chrtc. Ein deut-scher Nvsenkreutzer sogar, kam einst zu mir, um dieGeheimnisse der Schintznacher Gesellschaft ausrusor»schm, Leim Er glaubte, wir scyrn alle GUdmacher.Gleich Lev der ersten Versammlung, im Jahre 176:,brachten der berühmte Dichter Getzner und ich. inder ganzen Gegend umher diese Gesellschaft in denallerabscheulichste» Ruf, weil wir bcyde zusammen, überdem Kopfe einer Freu die eben gebadren wollte, undvon der wir nichts wußten, einen Menuet tanzten.Die einzige Absicht dieser Gesellschaft war damals, wie

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