Druckschrift 
3 (1785)
Entstehung
Seite
60
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6c> Ueber die Einsamkeit.

dem Anachoretenleben. Die Schriften der Un»glaübigen an Einsiedler und Mönche und mystisch«Nonnen, geben ibm darum anitzt, nach feinemselbsteignen Geständnisse, eben so süß durch denMund, als ohne Verdrehung der Augen, undGrimmen durch den Bauch. Er ist nicht mehrein Ritter von der feurigen Gestalt. Mit seinemErnsieelergeiste lebt dieser Exanachoret itzt mit,len in der Welt, und setzt sich, an den Tafelndeutscher Fürsten wie an unfern bürgerlichenTischen, in tapferer Grösse und in allem geistigenund begeisternden Wohlseyn, zwischen Dissidentenund Ungläubige, Hofdamen und Spötter»

Man erlaube mir seine Duldsamkeit nochauf eine gewiß unerwartete Manier zu beweisen,und dann das Schicksal dieses Scherfleins zurLebenSgeschichte eines so ausserordentlichen Men«schen ehrerbietig dem Denker und Nichtdenkerzu überlassen.

Am Tage Oswaldi , den fünften August1782, kam ich in Hannover in die Boutiqueeines sehr berühmten Goldarbeiters, und wollteda etwas kaufen. Indem ich mit diesem Kunst«

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