Achtes Capltel.
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ich ergoß darinn meine süssesten Empfindungenfür Religion und Tugend. Ich schrieb dieseskleine Buch, in einem schönen Sommermonat,in meinem väterlichen Hause auf einer Dachstu»be, wo ich nichts sah und nichts hörte, als einpaar einsame verirrte Vögelein. Meine Fami-lie, mit der ich in häuslicher Glückseligkeit leb-te, war eben für eine ziemlich lange Zeit ver-reiset. Nun schrie mir jeder, mehr als nie, indie Ohren r ich müsse nicht immer zu Hausesitzen, denn ich fty ja da asteine; ich müsse anallen Lustbarkeiten meiner Mitbürger Theil neh-men, mit ihnen nach der Scheibe schieffen, undmich dadurch in der Welt bekannt machen.
Das that ich nicht, und man nahm es mirin meiner Vaterstadt sehr übel. Etwas wider-harig war also doch meine Denkart immer.Aber da ich anitzt in einer Stadt lebe, die zuleben weiß, bedaurt man mich wegen dieserDenkart, mit vieler Menschenliebe, und herz-lichem Mitleiden.
An einer lieben Hand wandelte ich vordreissig Jahren, wie anitzt, einsam und stilleA Z durch