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lieber die Einsamkeit.
und weckte: denn meine Arbeit war immergrösser als meine Kräfte. Ich war fast immerkrank in Deutschland. Ach das beständige Seh-,nen und Verlangen nach Stunden ohne Zwangund Schmerz, macht nicht gesellig, macht nichtauf eitele Vergnügungen erpicht. Immer streckeich auch anitzt noch vergebens meine Arme aus,nach einer friedsamen Hütte disseits des stillenGrabeS, nach einem kleinen Laubdach» in dessenSchatten ich zu erzählen wünschte, wie sehr ichdie Einsamkeit liebe, wie sie oft die einzige Ver-traute aller meiner Sorgen war, wie sie alleinoft mir die Herzstösse der Traurigkeit verwan-delt hat in süsse Wehmuth.
Einsiedlerisch lebte ich nie. Alles Glück aufErden war mir nichts, alle Seelenleiden umga-ben mich, der Kelch der Traurigkeit kam nieaus meiner Hand, so oft kein theilnehmendeSHerz mich zu sich zog und für mich sorgte,so oft ich nicht einem lichthellen erhabenen Ver-stände, und einer reinen sanften Seele, allesmitthcilen konnte, was ich dachte und was ichempfand, waS mich freute und was mich drück-te.