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So gottlos, unverschämt sprach Ibrahim seineLästerungen ans, ohne daß die Vernunft seine Zungeim Zaume hielt. Hier kam ihm die Prinzessin« entge-gen, und mit einer befehlenden Miene, die er fürVorwurf und Bestrafung aufnehmen konnte, sagtesie: Warlich, Ibrahim, der Regierer des Himmelsund der Erde ist gegen Euch sehr ungerecht gewesen;denn da er wußte, daß Ihr so schöne Bücher undManuskripte in Eurem Kabinette hattet, hätte er alleGesetze der Natur umwerfen müssen, damit die Ele-mente sie geachtet hätten. Hätte er nicht besser ge-than, diese Kostbarkeiten zu erhalten, und den Be-sitzer dafür hinzugeben? — Thut die Augen auf! Ihrbeklagt Euch über Miseno! Ihm verdankt Ihr dasLeben; wenn Eure Neugierde Euch nicht aus demHause getrieben, und die Regengüsse den Rückzug ab-geschnitten hätten, so hättet Ihr diesen Morgen ruhigin Eurem Bette gelegen, als plötzlich das Wässer inden Pallast drang, die Zimmer überschwemmte, undIhr wäret bei diesen Umständen umgkkommen. UndIhr sehet nicht, daß der Tod hauptsächlich seinelödtlichen Pfeile nach Eurem Haupte schoß, daß dieVorsehung Euch von Eurem Bette entfernte, welchesdoch die Zielscheibe war; damit die Pfeile, die aufEuch gerichtet waren, in demselben liegen blieben.Gewiß, Ihr dürft Euch noch beklagen! Wenn Euergroßer Prophet so unwürdige Begriffe von der Vor-sehung hat, wie sie in Euren Klagen sichtbar werden,
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(Th. H.)