244
sandtschaft zurückgelegt, nicht mehr. Ihr Wißt, daßdurch den Tod des Almerikus, Königs von Zy-pern, und der Jsabella, seiner Gemahlin», die bei,den vereinigten Kronen getrennt wurden, um denSöhnen zuzugehören, welche sie aus der andern Ehegezeugt hatten. Auch werdet Ihr wissen, daß Ma-ria, die jetzige Königin« von Jerusasem, die Tochterder Jsabella und des Fürsten Konrad vonMontferrat, von Tyrus war, welchen sie nachAufried in zweiter Ehe zum Gemahl gehabt hatte,ehe sie sich mit Heinrich vermählte. Nun erbte dieseFürstin» von ihrer Mutter Jsabella die Krone vonJerusalem, oder besser gesagt, die Rechte darauf, undvon diesem Augenblicke an war ganz Palästina in ei«nem unbeschreiblichen Aufruhr«, da es noch so viel an«dere Bewerber um die Krone von Jerusgkem giebt, alses Ritter giebt, welche nach der Hand der Prinzessin»streben.
Auch wißt Ihr, daß noch die traurigen Ruinenrauchen, welche in dem heiligen Lande, die schrecklicheFeuersbrunst zurückließ, welche die unbesonnene Lei-denschaft der Sybilla anrichtete, die blindlings inGuido von Lussignan verliebt war, einem Rit-ter, dem alle erforderlichen Eigenschaften zu diesem'Throne mangelten; und daher alle Verheerungen undVerwüstungen, welche wir sehen.
Als nun die Prinzessin« Maria sich umringtund bestürmt sah von einer unendlichen Zahl Freiern,