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2 (1825)
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Sie zu bewillkommnen kamen Aymar, Fürst vonZasarea, und seine Gattinn Helena. Er war vonden Lateinern aus Palästina dem Könige August vonFrankreich zum Gesandten geschickt worden. Und seineGattinn Helena, bei der sich trotz ihrer Jahre, dieKraft, Schönheit und der Verstand behaupteten,wünschte Europa zu sehen, der Hof von Paris hattesie vorzüglich auf dieser Reise begleitet; und sie kehr-ten nun zum heiligen Lande zurück. Nach abgelegterHöflichkeitsbezeugung mußte Miseno ihnen die Gründeerklären, welche den Grafen zu seinem Unternehmenbewogen, und in den Lobsprüchen über die Prin-zessin«, seiner Schwester, machte er besondere Betrach-tungen über die Eigenschaften des Geistes, welche demGrafen am nothwendigsten, und für seine Absichtenam nützlichste« wären. Um aber ganz seinen Willenzu gewinnen, bahnte er sich den Weg zum Innerstenseines Herzens, und gewann, so sehr er konnte, seineLiebe und Zuneigung; damit er Kraft dieser Verbin-dung und Freundschaft ihn mit sich führen könnte aufdem Wege der wahren Philosophie.

Neukasis, ein listiger, verschlagener Mensch,aufgezogen in der Italienischen Politik, war schongleich dem Grafen ganz zugethan, und deßhalb beflißer'sich, P viel möglich, ihm zu gefallen, und deßhalbfiel auch »Ile Bemühung Miseno's, sein Herz zugewinnen, übel aus, da er es für seine Jahre un-würdig hielt, einem Jünglinge zu schmeicheln. Neu-