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dient; und dessen ungeachtet war Niemand mehr vonder Traurigkeit verfolgt, als ich.
Ibrahim konnte den innern Zorn nicht verber«gen, der ihm aus den Augen leuchtete, und die Glutseiner Leidenschaften zog sich über sein ganzes Gesicht.Er sah sich besiegt, und zwar von einem Manne, welcherdie Studien nicht zu seinem Gewerbe machte, welcheseben so viel war, als wenn der Soldat sich von ei-nem Bauern schlagen läßt. Seine Beschämung machteihn ganz verlegen, Nachdenken und Klugheit bewogenihn, die Beleidigungen zu unterdrücken, welches dieeinzige Zuflucht dessen ist, der besiegt wurde; wennihm der Stolz nicht erlaubt, den Sieg zu gestehen.Dieser innere Kampf seiner Seele, der zu einer Zeitmit allen Leidenschaften zu thun hatte, zeigte sich auchbald im Aeußeren; er wollte reden, aber er schwieg;ohne daß man wußte, was er sagen wollte. Die Prin-,zessinn, welche nur auf ihren Triumph dachte, undihren Feind ganz betäubt sähe, wollte, obgleich mitschwachem Arme, dennoch eine neue Lanze mit ihm bre-chen, und sprach zu ihm: Um zu begreifen, daß die Be-friedigung unserer Leidenschaften uns keine vollkommeneFreude gewähren kann, braucht man nur zu sehen,daß das, was uns anfangs Vergnügen verschaffte,hei seinem Fortgänge uns ermüdet, anekelt, und zu-letzt betrübet, Die bezauberndste Musik, der kostbarsteTisch, das vollständigste Schauspiel, fängt endlich anuns überdrüssig zu werden, so daß wenn wir genöthigt