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2 (1825)
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Simphonic und Kampf; Alles hörte man zu dersel«ben Zeit. Die größten Kaiser kamen da zwischendem gemeinsten Pöbel. Da kamen Jünglinge, derenBlut in den Adern kochte, vermischt mit Greisen,weiche unter den schneeweißen Haaren noch unkeuscheFlammen verbargen. Vornehme Fräulein mit Dir-nen aus dem gemeinsten Stande. Kein Unterschieddes Geschlechts, noch des Alters , noch des Vermö-gens, noch des Adels, noch des Klimas, noch derZeit. Alle kamen mit Fakeln in den Händen, derGöttinn der Liebe zu opfern. Einige traten tanzendherein, bekrönt mit Blumenkränzen; Andere vergossenMenschenblut in Kummer und Verzweiflung; Anderethcilten Reichthümer aus offenem Beutel mit beidenHänden aus; Einige bunte Adonis wetteiferten mitden schönsten Vögeln. Dort kamen Andere, einige dü-ster und schwermüthig mit kummervollem Herzen undvon Eifersucht gequälter Seele, andere mit einer ein-fachen Miene, zufrieden und fröhlich; aber dann undwann überliefen sie sich im Gedränge.

Bei der Ankunft an dem gottlosen Altar mußtenHerz und Seele geopfert werden; und das verwei-gerte Niemand. Die Liebe forderte ihnen oft Gesund-heit und Körperkräfte ab. In tausend Gelegenhei-ten mußten Ehre und Reichthümer verlohren gehen,und nichts durfte die geringste Schwierigkeit in denWeg legen, weil die Liebe schnelle Opfer fordert.Diese Gottheit verlangte, daß man ihr den Verstand