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cher wird, so bekam Miseno, nachdem das ersteLicht auf eine wunderbare Weise ihm erschienen, je-mehr er litte, immer größern Zufluß.

Wenn aber die Vorsehung so gütig gegen ihnwar, erwiederte Ibrahim, warum theilte sie ihmdieses Licht nicht ohne so viele Leiden und Mühselig-keiten mit? Und warum, erwiederte die Prinzesinn,erlangtet Ihr Eure Einsichten nicht ohne vieles Nach-denken und Grübeln, wodurch Ihr das Gehirn aus-trocknet. Die wohlthätigc Quelle eines kühlen, kri-stallenen Wassers wird nie so sehr erkannt, als in derFieberglut, oder nach einer Ermattung beim quälen-den Durst. Keiner kennt die Wohlthat des Schlafes,der nicht vieles Wachen und viele Ermüdungen em-pfunden; dagegen dieser auch die Erholung und dieRuhe desto höher zu schätzen weiß. So geht es auchmit Leiden und Freuden. Und übrigens, aus wel-chem Buche wollt Ihr die Philosophie besser lernen,als aus der Erfahrung? —

Unterdessen kamen sie zu der Hütte des Miseno,und nach vorher abgemachten freundschaftlichen Be-grüßungen und Höflichkcitsbezeugungen, stellte diePrinzessin« den Ibrahim dem Miseno vor, undsagte ihm, worüber sie gesprochen hätten, woraufMiseno antwortete:

Cs ging mir wie den Kaffern, oder den Negernvon der Küste von Guinea, welche, während sie Goldund Diamanten sammeln, ihres Ueberflusses sich nicht