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2 (1825)
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rung ? Welcher Schrecken! Welch BlutvergießenWelcheSterblichkeit würde rinreißen l Und dieses Alleswürde zum Himmel um Rache über Euch schreienDas ist die Sprache des Volks; und es ist unser fe-ster Entschluß, daß Keiner dieser großen Versammlungaus dem Saale gehe, so lange wir nicht einen Mo-narchen haben; denn der Körper kann nicht einen Au-genblick ohne Haupt seyn, und ein Staat! ohne einregierendes Haupt nicht bestehen. Ein Augenblick derVerzögerung ist schädlich; ein kleiner Verschub bringtTodesgefahr. Nun sprecht, Ihr Fürsten, wer vonEuch will uns regieren? Wer es auch sey, genug,wenn er einer von den Söhnen unserer guten Königeist. Vielleicht habe ich aus zu großem, patriotischemEifer die Gränzen der Ehrerbietung überschritten, dieich Eurer hohen Würde schuldig bin. Vielleicht wird daserste Geschäft Eurer Regierung seyn, meine Kühn-heit zu bestrafen. Ich bin zu Allem bereit; möge michjedoch die Liebe zum Vaterlande und zu den Für-sten entschuldigen, und möge man nicht sagen, Polensey der Regierung solcher Fürsten nicht werth , wieIhr seyd.

So sprach der Graf, und die, durch dieses Ge-spräch aufgcmunterte Gesellschaft, rief laut aus: Ei-ner von uns beiden solle König seyn, und Keiner sichaus der Versammlung entfernen, bis Alle dem Mo-narchen huldigten, der sie regieren sollte. — AlsLesko sah, daß die Gemüther sehr bewegt waren.