Druckschrift 
2 (1823)
Entstehung
Seite
352
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Aus meinen geognost. Bemerk, über das Gebirgeder Grafschaft Mark. Hannover 1806. geht hervor,daß ich das Liegende unseres Kohlengebirges und die-Kohlengebirge selbst für in fast gleichzeitiger, rrenigstenSununterbrochener, Folge mit der Grauwacke gebildet an,sehe , und ohne die bestimmtesten Beobachtungenhätte ich solches damals nicht auszusprechen gewagt.Also in so weit war meine geologische Ansicht demVorschläge nicht zuwider, und wenn ich mich nichtglaube dabei beruhigen zu müssen, so betreffen meineBedenklichkeiten größtentheils die Methode im Ausdruck.

Ich bemerke Itcns, dag so weit meine literarischenErinnerungen reichen, die Folge der Gebirgsarten vomRothen Todtcn» einschließlich aller als zu ihm gehörigenGebirgsarten, bis zu unsermMärkischen Kohlengebirgenoch nicht bekannt und nirgends im Zusammenhängebeobachtet ist. Da nun hier einmal eine Lücke in unse-rer Kenntniß ist, so kann solche sowohl klein als großseyu; diesen Riß in unserer Kenntniß, durch Mangelder Beobachtungen durch die Wahl eines allgemeine«Ausdrucks für das Gebirge diesseits und jenseits des,selben zu übertünchen, scheint mir keineswegs rathsam.gerade weil er dadurch weniger bemcrklich würde.

2tens möchte es zwar eher angehen, das Liegendeunseres Märkischen Kohlengebirges selbst zum Ueber«gangsgebirge zu rechnen, denn dagegen läßt sich durchausgeologisch nichts einwenden. Aber der gemeine Sprach-gebrauch wird doch immer sein Recht behaupten undimmer von einem Kohlcnflötzgebirge in dir GrafschaftMark und an ähnlichen Orte reden, wo dann die gelehrteSprache diesen Ausdruck nicht billigen dürfte. Da«durch würde nun offenbar Verwirrung in die geologi«