Druckschrift 
2 (1823)
Entstehung
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durch seine Zerklüftung wie der Grünster« und Por-phyr, nur seltener in plattenförmige Stücke, welchesletztere jedoch rme nur scheinbare Schichtung im erstenAnblicke glauben läßt. Es hat eine grünlichschwarzeFarbe, krystallinisch körniges Gefüge, in welchemhellglänzende Pünktchen, (Magneteisenstein?) hervor-schimmern. Es ist dieses Gestein für Basalt angespro-chcn worden, aber wahrhaftig von keinem Mineralo-gen neuerer Zeit. Es zeigt förmliche Polarität, undrrritirt anstehend im Gebirge schon auf eine bedeutendeEntfernung die Magnetnadel. In einzelnen Stücken istselbst die magnetische Kraft dieses HqrnblenLgesteinS sostark, daß man die Nadel eines auf einen Tisch gesetz-ten Kompasses zum Kreisläufe zu biingen vermag,wenn man unter dem Tische das GesteinSstückchcn, demanziehenden Pol desselben zugekehrt, im Kreise bewegt. Bei einer geometrischen Aufnahme der Gegend mit-telst der Boussole wurde in den 1790er Jahren diesesmagnetische Hornblendgestein entdeckt, ich glaube durchLen verstorbenen Obristlieutenant Haas und, wenn ichnicht irre, damalen auch von dem verstorbenen Gehei-men Rath Kl i p st e i n in irgend einer naturwissen-schaftlichen Zeitschrift beschrieben.

Granit. Der Herrnwingertsberg beiDarmstadt, an dessen Gehängen die schöne Gartenan-lage Sr. Durchlaucht des Landgrafen Christian von Hes-sen sich befindet, der Herd weg, die Hügel um denJudenkirchhof bei Bessungen, der Riedesel-sche Berg nahe bei Darmstadt und die höherenPunkte der Stadt selbst bestehen sämmtlich aus Granit.In den mehr und weniger aufgclößten Gemengtheilendieses Gesteins kommen sphärische Kugeln festen und