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2 (1823)
Entstehung
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größeren Thäler in demselben sind Querthaler; Langen,thäler sind unbedeutend und nur an der Grenze mit neue-ren Gebirgsmassen zu Hause. So fließt der Rhein, dieWupper, Ennepe, Volme, Lenne. Röhre inQuerthalern, so weit sie dies Gebirge durchschneiden. Auchdurch das höhere Niveau zeichnet es sich gegen die folgen-den Gebirgsarten aus » und nur mochte >'m östlichen Theiledes Gebirges der jüngere Thonschiefer zu einem selbst nochhöheren Niveau sich erheben, doch aber wohl nur aus-nahmsweise unter eigenthümlichen Verhältnissen.

2) Am auffallendsten unter allcnGebirgsarten stellt sichwohl der Uebergangskalkstein, der einem schmalenBande gleicht und die Umriße der Grauwacke verfolgt, an derOberfläche dar. In senkrechten Felsen begrenzt derselbedie kleinsten Thäler, welche in ihm liegen, und einzelneSpitzen erheben sich aus den flacheren Gegenden, die ereinniwmt. Viele Thäler folgen dem Streichen desselben,sodieWupper, Ennepe, Hönne, Alme, Hopkeund selbst die Ruhr.

3) Das aus Thonschiefer und Kieselschie-fer, aus Kalksteinlager und Al aunschiefer beste-hende Gebirge, welches sich durch Sandsteinbildungen andas Steinkohlengebilge anschließt, trägtauch inseinen äu-ßern Formen einen eigenen Stempel ; die Zusammensetzungaus festen und weicheren Massen, welche mir einanderabwechseln, läßt dieß schon vermuthen. Die festeren La-gen bilden hervorragende Kuppen. Der Kieselschiefer machtsich besonders da, wo er in einiger Mächtigkeit vorkommt,sehr bemerkbar, namentlich: nördlich vor Hemern, zwi-schen Enkhausen und H achem, südlich von Freien»ohl, von Hellfeld und Bredlar. Er bildet ziemlichsteile, runde und dabei kegelförmig zulaufende, Berge,