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Section II. Allgemeine Bewaffnung etc.
Die meiste Förderung und Vollendung haben verhältnissmässigdie Handfeuerwaffen erlangt.
Die Modelle guter, kriegstüelitiger Gewehre weichen nur noch we-nig von einander ab. Ihre Grundbedingungen sind die mechani-schen Eigenschaften: Einfachheit, Feuergeschwindigkeit,Feuerbereitschaft, und die ballistischen: Rasanz der Flug-bahn, Tragweite, Präcision und Percussionskraft des Geschos-ses. Das Princip der Hinterladung, welches den ersteren Erforder-nissen am besten entspricht, ist durchweg bei den Handfeuerwaffen inAnwendung. Die Nachtheile, welche dasselbe in ballistischer Beziehungbesitzt und welche auf der verminderten Anfangsgeschwindigkeit beru-hen, hat man durch Zusammenstimmung aller Factoren zur Erzielungeiner annähernd normalen Flugbahn zu mindern gewusst.
Es genügen in dieser Beziehung wohl die meisten neueren Gewehr-systeme den Anforderungen der Praxis.
Die Vervollkommnungen, welche die neuesten Constructionen, diein der Ausstellung vertreten waren, zu erreichen suchen, bezweckenvorzugsweise Vergrösserung der Tragweite bei gehöriger Rasanzund Percussionskraft und Herbeiführung einer gesteigerten Feuer-schnelligkeit durch Beschränkung des Mechanismus auf die beidenFunctionen: Laden und Abfeuern.
Diesen Verbesserungen entsprechen insbesondere die Modelle:Henry-Martini, Werder, Vetterli und Mauser.
Eine grössere Steigerung hat jedoch die Feuergeschwindigkeitnoch durch die Magazingewehre erfahren, und seit es gelungen ist,diese Waffen den Bedingungen der Kriegsgewehre anzupassen (V etterli,Fruhwir th), lässt sich wohl übersehen, dass der Uebergang zum Repetir-gewebre nur noch' eine Frage der Zeit sei. Die Einwendung, dasssolche Waffen überhaupt zu verwerfen, weil sie die Munitionsver-schwendung begünstigten, verdient kaum der Erwähnung, sie ist vor-dem auch gegen den Hinterlader im Allgemeinen erhoben worden, undkann nur der mangelhaft ausgebildeten Truppe, niemals dem Gewehrezur Last gelegt werden.
Die Entwickelung der Feldgeschütze hat noch keinen so all-gemein anerkannten Halt gefunden, als dieses bei den Handfeuerwaffender Fall ist. Die Principien für das beste Feldgeschütz stehenwohl fest, sie umfassen: möglichste Leichtigkeit und Dauer-
haftigkeit des Geschützes, Tragweite, Präcision, Bahnrasanzund Geschosswirkung, aber die Maasse der Einzelnforderung ge-hen noch sehr aus einander. Die Erfahrungen des letzten Kriegeshaben jedoch auch hier das Feld bedeutend geebnet; mehr oder weni-ger möchte das schon zu erkennen sein, was der Gegenwart am mei-sten zu entsprechen im Stande ist. Und wenn heute auch noch heftigdagegen gestritten wird, so zeigt sich darin hauptsächlich das Bestre-
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