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Section II. Allgemeine Bewaffnung etc.
Begriff davon, wie sehr auch in seinem Bereiche, insbesondere in Ver-vollkommnung der explosiven Nitrilpräparate, fortgearbeitet worden ist.
Leider war das so umfangreiche Fach der Ingenieur Wissen-schaften nur eben durch diese kleine Gruppe und durch einige Gegen-stände aus dem Pontonierwesen vertreten. So stattlich und vollständigdas Waffenwesen sich vorgefiihrt, so lückenhaft unzureichend wardieses mit dem Geniewesen der Fall. Und doch sind gerade auf diesemGebiete eingreifende Neuerungen und Fortschritte zu'constatiren; derKrieg von 1870/71 hat nicht nur die Mängel und die Unhaltbar-keit von so Manchem in dem alten Systeme blossgelegt, sondern hatauch gleichzeitig die Mittel bezeichnet, durch welche die Abhilfe ge-schehen muss.
Der nachfolgenden Charakterisirung der wichtigsten innerhalb derII. Section der XVI. Gruppe vorgeführten Objecte ist in Bezug auf dieAnordnung des Stoffes der officielle Generalkatalog zu Grunde gelegt.
A. Allgemeine Bewaffnung, blanke Waffen.
Aus dem an sich wenig umfangreichen Kreise der blanken Waffenwar die Ausstellung im Allgemeinen spärlich beschickt worden. Undselbst von diesem Wenigen reihte sich ein geringer Theil der XVI. Grupjmein. Er enthielt fast nur die von den Regierungen officiell überwiesenenund die von einzelnen Lieferanten für Militaireffecten und Officieraus-rüstuug eingesendeten Gegenstände. Die grossen Privatfabriken, inderen Thätigkeit zumeist dieser Zweig der Waffenindustrie beruht,hatten es vorgezogen, ihre Producte anderen Orten, vorzugsweise derGruppe für Metallindustrie (Nr. VII.), einzuverleiben.
Die nachfolgenden Betrachtnahmen werden daher nicht umgehenkönnen, auch in jene Gruppen einzelne Blicke zu werfen.
Nordamerika. Zu erwähnen wären nur die zu den ausgestelltgewesenen Handfeuerwaffen gehörenden Bajonnete — meist als Hau-bajonnete construirt, um *auch als Infanterieseitengewehre verwendetwerden zu können. Darunter befand sich ein Modell zu einem Bajon net-spaten von L. J. Alexander (Philadelphia), in der Weise hergerich-tet, dass ein kleines stählernes Spatenblatt an einer eisernen Bajonnet-scheide so befestigt werden kann, dass letztere den Stiel des Spatensbildet. Das Instrument, nur für den Nothbehelf bestimmt, wird dieMitführung von wirklichen Schanzzeugspaten nicht entbehrlich machen.Nutzen könnte es allerdings schaffen, wenn es sich für den einzelnenMann darum handelt, im Felde rasch gegen feindliches Feuer einekleine Erddeckung aufzuwerfen. -