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Section I. Truppenausriistung und Bekleidung.
sendet, das sieh durch die Qualität des verarbeiteten Soliweinsledersund durch äusserst elegante, solide Arbeit gleich auszeiehnete. DieZugpferde tragen hübsche Kummete, die Handpferde Packkissen, dieUnterlegedecken bestehen aus Filz und sind in Form des Sattels ge-schnitten. Die Zugtaue sind in Leder gehüllt.
Der Preis von 45 Pfund engl, für das gesummte Geschirrzeugder sechs Pferde erschien mit Rücksicht auf das vorzügliche Materialsehr billig.
Frankreich war nur durch wenige Objecte vertreten. Perreauxin Paris hatte ein kleines Zelt ohne Mast und Tauwerk aufgebaut, unddie Firma Meunier & Co. in Tarare neben prachtvollen Stickereienauch einige Officieruniformen vorgeführt.
Schweiz. Das Militairdepartement der Eidgenossenschaftzu Bern gab in einem besonderen Tlieile der schweizerischen Gallerieeine äusserst sachgemässe und reichhaltige Darstellung von Gegen-ständen aus dem Wehrwesen des Landes. Der Betracktnahme in derSection fiel davon das neue, recht solide hergestellte Reitzeug undGeschirr der schweizerischen Artillerie anheim.
Dasselbe charakterisirt sich im Wesentlichsten in Folgendem :
1. Das Sattelzeug. Das Reitpferd trägt einen langen Bock-sattel, mit Polstersitz und Trachten, dessen Unterlage eine Decke vonstarkem Filz bildet. Sattel- und Handpferd haben dagegen den deut-schen Sattel. x\m Sattel des Reitpferdes sind in einfacher Weise vornzwei kleine, hinten zwei tiefliegende grosse Taschen befestigt. Dadurchist eine gute Unterbringung der Gepäcksgegenstände und eine gün-stige Vertheilung des Gesammtgewichts, wenn auch wohl mit einer ge-ringen Vermehrung desselben, erreicht.
Grosse Packtaschen des Fahrers am Sattelpferde möchten an derBenutzung des Handpferdsattels zum Reiten wohl etwas hindern.
2. Das Zaumzeug. Das Sattelpferd führt nur eine Stange undkeine Unterlegetrense, das Handpferd bloss einfache Knebeltrense. DieRinge der Unterlegetrense des Reitpferdes sind mit aufstehendem Armeversehen, in welchen die Backenriemen eingeschnallt werden, wodurchdie Trense eine festere Lage gewinnt. Die Ringe der Trense des Hand-pferdes werden durch eine Kette verbunden, an welche mittelst einesRinges ein Zügel befestigt ist.
3. G e s c h i r r. Die Kummete sind alter Art mit aufgeschnall-ten Holzschienen und stehen die Taue mit ihnen und untereinanderin einfacher Verbindung. Eine Verkürzung und Verlängerung der