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der übrigen nicht zu gedenken, wie unglaublich hat nicht Pompeja Plo-tina den Ruhm Trajans vergrößert! Denn da seine Statthalter denProvinzen durch Ränke sallerArt) >) so zusetzten, daß man ihnen nach-sagte , sie machten bei allen Begüterten Besuche und fragten, der Eine:„warum bist du so reich?" ein Anderer: „woher hast du dein Ver-mögen?" ein Dritter: „gib her, was du hast!" so machte sie ihremGemahl Vorwürfe und stimmte ihn durch ihren Tadel, daß er um sei-nen Ruhm so wenig bekümmert wäre, so um, daß er, später alleschändlichen Erpressungen verabscheuend, den kaiserlichen Schatz eineMilz nannte, weil, wenn diese anwächst, die übrigen Glieder dahin-schwinden.
43. Julianus.
Nachdem Julianus in den Alleinbesitz der Herrschaft über dasganze römische Reich gekommen war, unternahm er aus allzu großerRuhmsucht einen Feldzug gegen die Perser. (2.) Hier wurde er voneinem Ueberläufer in einen Hinterhalt gelockt, und da ihn die Par-ther 2) von allen Seiten her bedrängten, eilte er, nur mit einem auf-gerafften Schilde bewaffnet, aus dem bereits aufgeschlagenen Lagerhinaus; (3.) und wurde, während er mit unüberlegter Hitze die Reihenzur Schlacht zu ordnen sich bestrebte, von einem schon fliehenden Feindemit dem Sperre durchbohrt. (4.) In sein Zelt zurückgetragen, ver-ließ er dasselbe wieder, um seine Leute aufzumuntern, und verschiedan allmäliger Verblutung ungefähr um Mitternacht, nachdem er nochgeäußert hatte, daß er absichtlich hinsichtlich des Thrones Nichts ver-ordne, um nicht, da nun einmal bei einer Menge die Neigungenaus-einander zu gehen pflegten, einem Freunde durch Eifersucht und demStaate durch Uneinigkeit des Heeres Gefahr zu bereiten. (5.) Erbesaß eine außerordentliche Kenntniß der Wissenschaften und der Ge-schäfte und unterstützte die Philosophen und griechischen Weisen. (6.)Im Gebrauch seines zwar starken, aber kleinen Körpers war er sehrgewandt. (7.) Diese Vorzüge aber verkleinerte der Umstand, daß er
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l> Hier besonders Plackereien und Gelderpressungen.Dieselben, die vorher Perser heißen.