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1 (1866)
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überlegen wären, schon nach sechzehn Monaten wieder nieder, nachdemer vorher noch das sogenannte IHiini xsrvium ') geweiht hatte, woder Minervatempel hoch und prächtig emporragt. (3.) Wenn esüberhaupt immer eine treffliche Sache ist, gehörig zu ermessen, wie vielman vermag, und sich nicht vom Ehrgeiz unüberlegt sortreißen zulassen, so ist dieß besonders auf dem Throne der Fall, nach welchemdie Menschen so begierig zu streben pflegen, daß selbst das höchste Grei-senalter noch leidenschaftlich darnach trachtet. (4.) Hierzu kommt noch,daß auch durch die Trefflichkeit seines von ihm selbst erwählten Nach-folgers immer mehr an's Licht trat, welche tiefe Einsicht er besaß.

13. Ulpius Trajanus.

Er nahm nämlich den Ulpius Trajanus, aus Jtalica -) in Hi-spanien gebürtig, der zum Senatorstande gehörte und bereits Konsulgewesen war, durch Arrogation an Kindesstatt an. (3.) Schwerlichdürfte sich ein Fürst finden, der in Krieg und Frieden berühmter ge-wesen wäre. (3.) Denn er war der Erste, oder sogar der Einzige,der das römische Reich über den Jster §) hinaus ausdehnte, indem ernach Besiegung der dacischen Völkerschaften der Pileati und Saci^)

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Auch k'orum tr«,usit,orinm genannt. Beide Namen bedeuten „Durchgangs- ^_

forum" und wurden diesem kleinen, zwischen dein b'orum äulium und l'oram äugusti

aus der eine» und dem vorum Vonxasiani auf der andern Seite gelegene Forum ^

deswegen ertheilt, weil cS das einzige Kaiserforum war, welches eine Durchgangsstraße

fiir Reiter und Wagen bildete.

-) Eine Stadt in Risxnnia Ilnotio», deren Ruinen sich unter dem Namen Se-

villa la vieja bei Santiponce unweit Sevilla in einer Gegend finden, die noch immer

In Dalon heißt.

3) Vgl. oben S. SS, Note 4. s>»i>

^1 D. h. die Donau in ihrem untern Lanfe.

b) Diese, gewiß auch »och von den Abschreibern verdorbene Stelle enthält zu-

erst einen Jrrthum des BersasserS, indem er die vaoi xiloati <d. h. die Hüte tra-gendcn Dacier) für einen eigenen Volksstamm hält, da sie doch nach Dio CassiuS Äh,

LXVIII, s. bloS die vornehmere Classe des Volks waren, die das Vorrecht hatte Hüte 1 z

zu tragen, während das übrige Volk <die vnoi cnxillnti, d. h. die langhaarigen) in sx

bloßem Kopfe ging, »nd aus der nach JornandeS 5. u. I I. die Könige und Priester ^

gewählt wurden. Sodann sind die Namen Saeas und Laräonii unstreitig falsch. DieSaken waren ein hierher gar nicht gehöriges scpthischeS Volk Asiens lim heutigen ^