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Rumpf ward von fden Wellen desj Nils geschaukelt, dann aber vonServius Codrus auf einem Scheiterhaufen verbrannt, (die Ncberrestefbeerdigt und auf das Grabmal die Inschrift gesetzt: „Hier liegt dergroße sPompejnsj" '). (13.) Sein Haupt wurde, in ägyptische Linnengewickelt, sammt seinem Siegelringe von Achillas, einem Trabantendes Ptolcmüus, dem Cäsar überreicht, der es, sich der Thränen nichtenthaltend, mit einer Menge der kostbarsten Spezereien verbrennen ließ.
78. C. Julius Cäsar.
Casus Julius Cäsar, aus Bewunderung seiner Thaten der Göll-liche genannt, reiste als Zeitgenosse des Thermus nach Asien, woer durch seine häufigen Besuche beim Könige Nicomcdes in den Rusder Unkeuschheit kam. (2.) Bald darauf suchte er den Dolabella durcheinen Urtheilsspruch zu stürzen '). (3.) Während er seiner wissen-
schaftlichen Ausbildung wegen nach RhoduS reiste, wurde er von See-räubern gefangen, jedoch losgekaust, und bestrafte später dieselben, alser sie in seine Gemalt bekommen hatte. (4.) Als Prätor unterwarser Lusitanien, dann Gallien von den Alpen an, und nachdem er zwei-mal mit einer Flotte über den Ozean gesetzt war, Britannien. (5.) Daihm Pompejns den Triumph verweigerte, vertrieb er ihn mit Waffen-gewalt aus Rom und besiegte ihn in Pharsalia. (6.) Als ihm seinHaupt überbracht wurde, vergoß er Thränen und ließ es ehrenvollbeerdigen; (7.) auch brachte er bald darauf, von den Trabanten desPtolemäus belagert, durch deren und des Königs Tod dem Pompejnsein Todtenopfer. (7.) Den Sohn des Mithridates, Pharnaces, trieber durch den bloßen Ruf seines Namens in die Flucht. (8.) DenJuba und Scipio besiegte er in Afrika und die jungen Söhne desPompejus bei Munda §) in Hispanien in einer gewaltigen Schlacht.(9.) Hieraus verzieh er seinen Feinden und legte zugleich mit den
') Die Inschrift lautet- bloS: Ilio situ« vüt Llagnn». Bergt, oben S. SSNote I.
D. h. auch als Pflegebefohlener.
Sv glaubte ich oxpiossit übersetze» zu müssen, da Julius Cäsar zwar denDolabella wegen Erpressungen anklagte, dieser jedoch losgesprochen wurde.
h Wahrscheinlich in der Nähe von Cordova gelegen, schwerlich aber das heu-tige Dorf Monda bei Malaga.