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1 (1866)
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Amme, die er hier verlor und begraben ließ, Hasen der Cajeta *)heißt. (4.) Cäsar und Sempronius dagegen behaupten, Cajeta seinur ihr Beiname, nicht ihr eigentlicher Name gewesen und ihr deshalbbeigelegt worden, weil auf ihren Rath und Antrieb die TrojanischenMütter, der langen Seereise müde, die Flotte daselbst in Brand gesteckthätten; nämlich vom griechischen Worte xarrtv, welches „anzünden"bedeutet. Von da sei er an die Küste Italiens gelangt, welche nacheinem Lvrbeerhaine den Namen Laurens erhalten hat, und wo Latinusherrschte; habe hier mit seinem Vater Anchises, seinem Sohn und seinenübrigen Begleitern das Schiff verlassen und sich am User niedergelegt,wo sie nach Aufzehrung aller Speise, die vorhanden war, auch noch dieRinde der geheiligten Mehltische 2), die sie bei sich führten, aufgegessenhätten.

11. Da habe Anchises vermnthet, dies; sei das Ende ihrer Müh-sale und Irrfahrt, weil er sich nämlich erinnerte, daß Venns ihm einstgeweissagt habe, daß, wenn sie an fremder Küste, von Hunger getrie-ben, selbst über die geheiligten Tische hergefallen wären, dieß der vomSchicksal zum Aufschlagen ihres Wohnsitzes bestimmte Ort sein werde.(2.) Auch habe ein trächtiges Mutterschwein, das sich, als man es ausdem Schiffe heransgebracht, um es zu opfern, den Händen der Opser-dicner entwunden hätte, denAeneas an den ihm einst gegebenen Orakel-spruch erinnert, ein Vierfüßler werde sein Führer zur Gründung einerStadt sein. (3.) Da sei er ihm denn mit denBildern der Familiengötternachgegangen und habe auf der Stelle, wo es sich niedergelegt unddreißig Junge geworfen, eine Stadt zu erbauen angefangen und siespäter Lavinium genannt. So erzählt Cäsar im ersten und Lutatinsim zweiten Buche.

12. Domitius aber berichtet, nicht runde Kuchen aus Mehl, wieoben gesagt worden, sondern Eppich, von dem sich eine große Mengedaselbst fand, habe ihnen, um ihre Mahlzeit halten zu können, stattder Tische zur Unterlage gedient, und diesen hätten sie nach Aufzehrung

') Das heutige Gaöta.

0) Flache Brode oder jluchenscheiben, die bei den Opfern als Opserschalen benutztwurden, hier aber als Tische dienten, woraus Aeneas und seine Gefährten ihre Mahl-Nit hielten.

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