Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
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Streifen find auch darin zu bemerken. Der Stein istim Korne dem vorigen gleich, aber etwas fester gebun-den und daher zu Werken der Baukunst geeignet, umso mehr, da er an der Lust fester wird. Man fertigtKuhkrippen, Tröge, Fenster- und Thürgewände u.s. w.daraus. Wo gelbe Streifen in dieser Schicht Vorkom-men, ist sie weniger fest, der ober» mehr ähnlich,wohör cs denn kömmt, daß viele Werkstücke noch wäh-rend der Bearbeitung zerbrechen.

Unter der Haustein-Lage liegt ein quarziger Sand-stein von gräulichwcißer Farbe und ungemeiner Festig-keit, von 4 — 5 Fuß Mächtigkeit. Unter der Loupegewahrt man eigentlich kein Bindemittel; die seinenQuarzkörner sind wie ineinander verflossen; das Ge-stein bricht im Großen muschelig, im Kleinen splitterig,hat sehr scharfkantige Bruchstücke und sicht einem split-terigen Quarzfels sehr ähnlich. Die große Festigkeitverstauet keine künstliche Bearbeitung. Nur zum Chau-see-Bau ist das Gestein angewendek worden. Man hatdiese Schicht mit dem Namen Klinkerk belegt.

Diesen Sandstein-Schichten dient endlich ein schö-ner, feiner, weißer Quarzsand zur Unterlage, woraufseit etwa 20 Jahren ein Paar Gewinnungen umgehen.Die Baue schließen ihn in einer Mächtigkeit von 7Fuß auf. Wie tief diese Lage überhaupt niedergeht,hat man noch nicht ermittelt.

Die fossilen Knochen und Zähne, deren schon obenerwähnt wurde, sind am südlichen Gehänge des Licd-bergö in einem Steinbruche (dem Johann Hostcr ge-hörig) unmittelbar unter der untersten Sand-steinschicht (dem Klinkert) gefunden worden,wo sie aus dem losen Sande liegen. Herr Ge-