Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
Seite
350
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werden soll, daß alle und namentlich auch die entferntvon Vulkanen vorkommenden Säuerlinge mit diesen inBeziehung stehen.

S. 254 f. seine- angeführten WerkS die mehrsitige Mög,lichkeit der Kohlensäure-Entwickelungen bei vulkanischenWirksamkeiten dargethan. Wir verweisen darauf hierum so lieber, als wir die Bekanntschaft unserer keserdamit vorauSsetzcn können. Aber eine Stelle aus Herrnk. v. Buch's ungemein prachtvollem und daher wohlweniger verbreitetem neuesten Werke: Physikalische Be-schreibung der Canarischen Inseln. Berlin. 1825, welcheauf die Kohlensäure-Entwickelung Bezug hat, dürftehier wohl gern- gelesen werden. S. 88. sagt !. vonBuch:

»Man kann nicht ohne Verwunderung sehen, wie eineschwache Menge von Kohlensäure die Temperatur dieserQuellen so bedeutend zu verändern vermag. Ungeachtetin Canaria süße und sauere Quellen sehr wenig voneinander entfernt liegen, so findet sich doch in ihrerWärme ein Unterschied von nahe an 4 Gr. R. Indem engen Thale, welches zur Caldera von Palmahinaufführt, da, wo die hohen Felsen fast Zusammenstö-ßen , bricht 1301 Fuß über dem Meere, ein Sauerwas-ser, l'ttgua ggrla, hervor, und sehr wenig davon ent-fernt, fast im Bette des Baches, steigt, rauschend eineandere süße Quelle, I'Lgua buona, aus dem Gcrülle desGrundes. Das Sauerwaffer halt« am 25. September19. Gr. R. Wärme, di« süße Quelle nur 13. Gr. R.Die Sauerguelle von C ha sn a auf Te n e r i ffa, schon in5800 Fuß Höhe, hatte dennoch am 23. Mai eine Tem-peratur von 13, 3 Gr. R. Allein, so merkwürdig Lies-Erscheinung auch slyn mag, so ist sie doch dieser Inselnicht eigenthumlich, sondern ziemlich allgemein. Zumwenigsten habe ich noch kein Sauerwaffer auffindcn