quellen, so scheint es mir die am wenigsten gewagte Vor-aussetzung , ihren Ursprung auch aus diesem Thonschieferoder seiner unmittelbaren Unterlage abzuleiten. Haupt-klüfte, die in Zügen liegen, mögen, gerade wie HerrOberbergrath Stifft annimmt und cs auch nach vonHoff bei Karlsbad der Fall seyn möchte, die un-gleichere Zuleitung zu den Punkten, woraus das Was-ser hervorsprudelt, besorgen.
Die Ausfüllung dieser Klüfte kann recht wohl ba-saltisch seyn, und ist cs in Wiesbaden wahrscheinlich,da der Basalt, vbschon seine Hauptniederlagen dort schonentfernter find, in der Gegend in vielen PutzenartigenGängen vorkömmt. Ich meine aber, der Basalt spielekeine andere Rolle dabei, als jede andere Gangaus-süllung auch thun würde. Außer der Zuleitung desMasters zu den Quellen könnten aber diese Gangarti-gen Oeffnungen auch wohl die Funktion haben, Lustund Wasser den Gebirgspunkten zuzulciten, worin dasEntstehen der Wärme gerade durch diese Zuleitung be-dingt seyn möchte. Auch darf man annchmen, daß dieGangmasse galvanisch aus Zersetzung des Gebirgs ein-wirke, und dann könnte vielleicht allerdings Basalt wirk-samer, als manche andere Gangart, seyn.
Mit v. Hoff die Wärme durch die Gangspaltenaus der größer« Teufe, ohne Rücksicht auf die Gcbirgs-art derselben, kommen zu lassen, scheint mir bei allge-meiner Anwendung, doch etwas Unbefriedigendes zuhaben.
Meine Erklärung über Salzgehalt der Quellen,wäre aber folgende. Aus meinr Antwort auf Herrnvr. Benzenberg's Frage über die Wahrscheinlichkeiteines Norddeutschen Salzstocks, im Rheinisch-West-