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weis in dem darin vorkommendcn Opal zu liegen, welchereinen Thcil der früher im Porcellanspath vorhanden gewese-nen Kieselerde scyn mag. Den chemischen Vcrwandlschafts-gesetzen widerspricht diese Annahme keineswegs, da wir janach den neueren Ansichten die Kieselerde in binären Verbin-dungen zwischen dem Kali oder Natron und der Thon-erde vcrtheilt uns denken. Fügen wir nur hinzu, daßin dem Kali- oder Natron-Silicat die Basis vorwal-tcnd sey, so wird die Kohlensäure diesen verwaltendenTheil vorzugsweise ergreifen, und^so würden also di«Kieselerde und das Alkali in Form zweier Salze, nämlichpls Alkali- Silicat und als kohlensaures Alkali heraus-treten.
Daß der ausnahmsweise gegen den Feldspath imPorcellanspath vorkommcndc Kalkerdc-Gehalt von mehrals 14 Proc., der in der Passauer Porccllanerde nurnoch zu Va bis Va Proc. vcrhanden ist, die Rolle desAlkali s mit übernehme, dürfte um so weniger einemZweifel unterliegen, als der Kalk ja zu den alkalischenErden gehört.
So erklärt sich also die Entstehung der Porcellanerdeauf eine Weise, der die Erfahrungen der Chemie keinenbedeutenden Eiuwurf entgegensetzen können, und es istdaher keineswegs nöthig, dazu die Annahme einer Ver-wandlung einer Erde in die andere zu Hülfe zu rufen. Da-hin scheinen aber Gehlen und Steffens sich zu neigen;obgleich elfterer anführt, daß für eine solche Erfahrungnoch keine unmittelbaren Belege vorhanden wären *);
) Sclffens a. a. O. S. 238. Gehlen a. a. O. S. 341. —Hoffmann (Handbuch der Mineralogie >1 327) hak dieBedenklichkeit Eehlen'ö nicht mit ang-siihrt, und da«