Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
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Alle diese Trappartcu liegen in einer Entfernung vonbeiläufig 5 bis 7 Meilen, gerade auf der Strcichungs-linie des Saarbrücker und Pfälzer Kohlengcbir-ges, und sie haben mit den Trapparten derselben injeder Beziehung die auffallendste Achnlichkcit. Schonihre tiefe Lage, hauptsächlich aber ihr unbestreitbaresVorkommen unter dem jünger» Flötzkalke und unterdem bunten Sandsteine, auch der gänzliche Mangel desOlivins und der basaltischen Hornblende unterscheidensie vom Basalte zur Genüge.

Streichen nun die mit dem Kohlcngcbirge, wenig-stens zum Thcil gleichartigen älteren Trapparten soweit von der Pfalz aus gegen Nvrdosten fort, sodürste auch wohl vorauszusctzcn seyn, daß das auswcichcrn Schichten zusammengesetzte Kohlcngcbirge sichebenfalls so weit erstrecken könne.

Da mir indessen nicht bekannt ist, daß man bisjetzt in den Gegendeg von Frankfurt, Hanau undDarmstadt,— ausser im Nidda- und Nicder-thalc, von Vilbel bis Windcckcn hinauf —andere Kohlcngebirgsarten, akö Begleiter dos Trappsbemerkt habe, so wäre wohl anzunehmen, daß dieseweicheren Gesteine, durch das Meer und bei der Thal-bildung, hier tiefer abgetragen und jüngere Flötzbildun-gen über solche hinausgcschichtet wurden, unter denenwir jetzt nur noch die Trapparlcn, welche wegen ihrergrößer» Festigkeit mehr Widerstand geleistet haben, hcr-vorblicken sehen.

Daß sich jene Trappgcsteine unter dem jüngcrnFlötzkalke finden, ist eine Thatsachc, welche der seeligeVoigt schon in seiner mineralogischen Beschreibungdes Hochstifts Fulda — vhnerachtel ihm dieses, bei